Kombikinderwagen – Vor- und Nachteile zu Kinderwagen, Buggy & Co.

Strampler, Teddy, Stubenwagen: Als werdende Eltern beobachten Sie nicht nur den wachsenden Babybauch mit Spannung, sondern beginnen spätestens ein paar Wochen vor dem errechneten Geburtstermin damit, alles für die Ankunft des neuen Familienmitgliedes vorzubereiten. Eine der wichtigsten Entscheidungen, die Sie jetzt zu treffen haben, betrifft den fahrbaren Untersatz für Ihr Baby: Möchten Sie Ihren Nachwuchs im klassischen Kinderwagen, im Geschwisterwagen oder im praktischen Kombikinderwagen durch die Welt fahren? Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle zusammengefasst.

Kinderwagen oder Buggy – welche Bedürfnisse hat mein Kind?

kombikinderwagenAuch wenn Neugeborene sich in einem Tragetuch am wohlsten fühlen, da sie hier die Körperwärme und den Herzschlag der Mutter spüren können, machen alltägliche Aufgaben (Einkaufen etc.) und längere Spaziergänge schon bald eine praktischere Transportmöglichkeit notwendig. Da Babys in den ersten Lebensmonaten ausschließlich liegend transportiert werden dürfen, entscheiden sich viele Eltern zu Beginn für einen klassischen Liegekinderwagen. Auf einen Buggy können Sie umsteigen, sobald Ihr Kind sich von selbst aus in eine sitzenden Position bringen kann – das ist etwa ab dem 6. Monat der Fall. Erst dann ist die Rückenmuskulatur so stark, dass Sie Ihren Nachwuchs problemlos im Buggy spazieren fahren können.

Der Liegekinderwagen besticht durch eine nostalgische Optik und eine optimale Federung, die den Babyrücken schont und dafür sorgt, dass Ihr Nachwuchs auch auf langen Spazierfahrten entspannt schlafen kann. Da der klassische Liegewagen jedoch nicht umgebaut werden kann, muss er durch ein anderes Modell ersetzt werden, sobald das Baby sich aufrichten und sitzen kann. Buggys sind im Gegensatz zum klassischen Kinderwagen recht handlich, leicht zusammenzuklappen und haben Platz in jedem Auto. Allerdings bietet der Buggy Ihrem Nachwuchs nur wenig Komfort, sodass längere Spaziergänge zur Belastungsprobe für Eltern und Kind werden können.

All in One: Der Kombikinderwagen

Der Kombikinderwagen stellt einen Kompromiss zwischen Kinderwagen und Buggy dar, da Sie ihn vom Säuglings- bis zum Kindergartenalter nutzen können: Für die ersten Monate bietet er eine ausreichend große Liegefläche auf (für die Eltern) rückenschonender Höhe und eine optimale Federung. Sobald Ihr Kind sich von selbst aufrichtet und mehr von seiner Umgebung sehen will, wird der Kombikinderwagen durch einen kurzen Umbau zum Sportwagen. Die Vorteile eines solchen Systems liegen klar auf der Hand:

  • langlebig: Der Kombikinderwagen „wächst mit“, da er der jeweiligen Entwicklungsphase Ihres Nachwuchses angepasst werden kann.
  • rückenschonend: Da das Gestänge verstellbar ist, können Sie den Wagen in die für Sie optimale Schiebehöhe bringen.
  • flexibel: Dadurch, dass Sie den Babyautositz bzw. einen Maxi Cosi montieren können, sind Sie mit wenigen Handgriffen auf alle Eventualitäten vorbereitet.
  • komfortabel: Kombikinderwagen sind extrem gut gefedert und haben außerdem große Reifen, die das Fahren angenehm machen und auch für Spazierfahrten in unebenen Gegenden (z.B. im Wald) gut geeignet sind.

Die Handhabung des Umbaus variiert je nach Hersteller: Manche Modelle haben ein fixes Untergestell und zwei verschiedene Aufsätze (ein Liegeaufsatz und ein Sportwagenaufsatz), bei anderen Modellen kann die Rückenlehne durch Zurückklappen zur Liegefläche umfunktioniert werden. Falls Sie viel mit dem Auto unterwegs sind, empfiehlt sich ein Modell, bei dem der Babyautositz bzw. ein Maxi Cosi auf dem Gestell angebracht werden kann. Die relativ aufwändige Konstruktion des Kombikinderwagens bringt natürlich auch einige potentielle Nachteile mit sich:

  • kostspielig: Gute Kombikinderwagen haben einen stolzen Anschaffungspreis, der sich aufgrund ihrer Langlebigkeit jedoch relativiert.
  • sperrig: Viele Modelle sind relativ sperrig und können daher nur in räumlich entsprechend großzügigen Autos transportiert werden. Darüber hinaus haben Kombikinderwagen häufig ein relativ schweres Gestell.
  • wuchtig: Insbesondere im Vergleich mit einem „einfachen“ Buggy fällt auf, dass der (zum Sportwagen oder Buggy umfunktionierte) Kombikinderwagen größer und weniger wendig ist als das schlichte Modell.

Fragen, die Sie sich vor dem Kauf stellen sollten

Die Entscheidung, welche Transportmöglichkeit Sie für Ihren Nachwuchs auswählen, sollten Sie vor allem von Ihrem Lebensstil und Ihren Nutzungsabsichten abhängig machen. So können Familien, die bereits das zweite oder dritte Kind erwarten, ganz andere Anforderungen an einen Kinderwagen haben als Paare, die das erste Mal Eltern werden. Aus diesem Grund sollten Sie zwei Dinge tun: Erstens sollten Sie sich beim Kauf für einen Anbieter entscheiden, der auf Kinderprodukte spezialisiert ist und viele verschiedene Modelle im Sortiment hat, so wie beispielsweise LCPKids (https://www.lcpkids.de/). Auf diese Weise können Sie sich bei einem „Probeschieben“ selbst von den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Ausführungen überzeugen. Vor dem Kauf sollten Sie sich außerdem die Zeit nehmen, sich über folgende Fragen klar zu werden:

  • Muss der Kinderwagen für mehr als ein Kind reichen?

Falls Sie noch mehr Nachwuchs planen und den Wagen/Buggy „weitergeben“ möchten, sollten Sie sich für ein hochwertiges Modell entscheiden.

  • Möchte ich nur ein Kind (Baby) transportieren?

Selbst wenn das ältere Geschwisterkind bereits laufen kann, könnten Sie bei längeren Strecken auf einen zusätzlichen Buggy angewiesen sein. Wenn der Abstand zwischen den Kindern also nicht sehr groß ist, kann ein Geschwisterwagen die ideale Lösung sein.

  • Bin ich öfter mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs?

Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, darf der Kindergarten keineswegs sperrig und unhandlich sein. Sind Sie viel mit dem Auto unterwegs, empfiehlt sich ein Kombikinderwagen, bei dem Babyautositz bzw. Maxi Cosi bereits integriert sind.

  • Wie aktiv bin ich?

Wenn Sie den Kinderwagen/Buggy nur für die tägliche Spazierfahrt benötigen, ist ein klassisches Modell vollkommen ausreichend. Wenn Sie allerdings vorhaben, mit dem Kinderwagen joggen oder walken zu gehen, sollten Sie sich für einen Jogger-Sportwagen entscheiden, der auch auf unebenem Untergrund optimal gefedert ist und durch seine drei sehr großen Räder auch mit wenig Kraftaufwand weit rollt.

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