Kinderbuggy Hersteller – Übersicht #2

Die beliebtesten Hersteller von Kinderbuggys auf einem Blick – Teil 2

Weitere Hersteller im Kurzportrait mit den wichtigsten Produkten

Safety 1st Kinderbuggys: Wendige Shopping- und Reisebegleiter

Leicht, kompakt und faltbar, das sind die Eigenschaften die bei einem reinrassigen Kinderbuggy gewünscht werden. Safety 1st kann damit dienen, ist aber nicht wie Kindersportwagen von Dorel kombinierbar, bei dem beispielsweise eine Babyschale aufgesetzt werden kann. Hier klare Grenzen zu ziehen ist nicht ganz einfach, denn der Sportkinderwagen Easy Way kommt ganz nahe an die gewünschten Eigenschaften. Bei echten Kinderbuggys ist der Komfort für die Kinder normalerweise leider etwas auf der Strecke geblieben denn hier sind lediglich Wendigkeit, Eigengewicht und schnelles auf- und zuklappen wirklich ein wichtiges Kriterium. So ist es nicht verwunderlich, dass von sieben Modellen nur drei als reinrassige Kinderbuggys klassifiziert werden.

Compa`city

Aus dieser Flotte der Safety 1st geht der Compa`city als Sieger hervor. Eine klare Abgrenzung zu Kindersportwagen ist durch die höhenverstellbaren Schiebegriffe nicht zu erkennen, auch ein absenkbares Kopfteil lassen den Schluss zu, dass doch einiges von Kindersportwagen übernommen wurde, so lässt sich ein solcher Kinderbuggy auch wesentlich länger nutzen. Als Zwischending von Kinderbuggy und Sportwagen ist dieses Modell von den Ausmaßen absolut geeignet im Kofferraum mitgeführt zu werden und eine gute Alternative, wenn alles etwas schnell gehen muss und der Platz auch noch beschränkt ist.

Safety 1st Peps, S – Peps und Peps mit Verdeck

Nicht alle Eltern können sich für einen Kinderbuggy begeistern, da der Komfort für das Kind meistens auf der Strecke bleibt. Dieses Modell mit einem Einstiegspreis von etwa 25 Euro passt doch so gut wie in jedes Budget. Also warum nicht den Kinderbuggy kaufen? Wenn es sich um kurze Wege handelt, die das Kind dann im Kinderbuggy verbringen muss, ist dieser Bugge sehr gut geeignet, auch für Urlaube wo man schnell mal dahin oder dorthin gehen möchte, bietet sich dieser Kinderbuggy an.

Der Peps hat eine akzeptable Manövrierfähigkeit und ist extrem schnell aufgeklappt und auch wieder zugeklappt, mit einem Eigengewicht von lediglich 4,5 Kilo auch ein absolutes Leichtgewicht. Der geringe Anschaffungspreis erlaubt es auch zum Beispiel einen zweiten Kinderbuggy zu kaufen der dann fix bei den Großeltern stationiert ist. Wer etwas über das absolute Minimum hinausgehen und sein Baby gegen gefährliche UV Sonnenstrahlen schützen möchte, der findet den Peps mit Verdeck, was bei etwas längeren Ausflügen oder Urlauben im Interesse des Kindes anzuraten ist. Safety 1st hat übrigens Peps als eigenes Modell in sein Sortiment integriert.

Gesslein Kinderbuggys: Buggys nach Wunsch – abseits der Massenware

Wer einen Kinderbuggy mit Komfort für Kinder produziert, bewegt sich im Grenzbereich zu einem Kindersportwagen. Echte, reinrassige Kinderbuggys können auf Grund der erwarteten Eigenschaften wie Wendigkeit und Leichtigkeit nicht den Komfort bieten, der eigentlich schon gewünscht wird. Man muss Kompromisse eingehen. Dem Unternehmen Gesslein ist dieser Spagat recht gut gelungen, wobei nicht nur auf Eigengewicht und Kompaktheit geschaut wurde. Solche Kinderbuggys sind natürlich auch ein bisschen teurer, das Kind dankt es jedoch durch Zufriedenheit und Wohlbehagen.

Swift

Schon das Einsteigermodell der Firma Gesslein den Swift, lässt sich die Firma mit 150 – 180 Euro bezahlen. Nicht ganz billig für einen Kinderbuggy sollte man meinen, aber der Kunde bekommt für dieses Geld einen waschechten „Luxus-Buggy“ der es in sich hat. Luftgefüllte Räder, Flaschenhalter, ein absenkbares Rückenteil, so dass das Baby auch wirklich seinen verdienten Schlaf genießen kann, sind bereits Argumente, etwas mehr ausgeben zu wollen.

Das heisst aber nicht, dass man sich die Sache leicht macht bei Gesslein. Es wird natürlich auch darauf geachtet, dass sich das Eigengewicht im üblichen Rahmen bewegt und der Kinderbuggy möglichst wendig und agil bleibt, auch die Faltbarkeit ist akzeptabel und stellt niemanden vor größere Probleme. Man könnte diesen Kinderwagen auch als Komfort – Kinderbuggy bezeichnen, wobei er ein sehr gutes Preis- / Leistungsverhältnis bietet.

S1 bis S5, in jedem Fall gestaltbar mit Loop – System

Was ist ein Kinderbuggy? Im Prinzip nichts weiter als ein auf ein Minimum abgespeckter Kinderwagen, der so verändert wird, dass er sich zum Einkaufen und anderweitige kurze Strecken eignet. Gefragt sind geringes Eigengewicht, gute Faltbarkeit, Wendigkeit und Staufächer für kleinere Einkäufe. Design und Komfort spielen in der Regel eine untergeordnete Rolle.

Den Konstrukteuren von Gesslein war das alles doch etwas zu simpel und man hat sich Gedanken gemacht, wie ein Kinderbuggy zu einem richtigen Einkaufsbegleiter umfunktioniert werden kann. Überspitzt definiert, eine Einkaufstüte auf Rädern wo auch ein Kleinkind noch angemessen Platz findet. So hat Gesslein das Loop – System „erfunden“. Der Kunde kann auf die Gestaltung und Ausführung des gewünschten Buggys Einfluss nehmen.

Ob drei oder vier Räder in Hartgummi oder Luftgefüllt, ebenso kann der Kinderbuggy mit oder ohne Handbremse gewählt werden. Je nach Ausführung variieren die Preise der Modelle mit der Bezeichnung S1 – S5. Individualität ist gefragt. Alle Modelle lassen sich (fast) nach Belieben den Kundenwünschen anpassen. Eine schöne neue Idee, die sicherlich eine grosse Käuferschicht ansprechen wird.

Knorr – baby Kinderwagen: Design und Ideenvielfalt aus Franken

Seit mehr als 50 Jahren werden im fränkischen Coburg laufend neue Kinderwagenmodelle entworfen und fabriziert. Das ständig wachsende Unternehmen ist sehr innovativ in Technik, Design und in allen Sparten von Kinderwagen bestens aufgestellt und vertreten. Ob Erstlingswagen, Sportkinderwagen, Mehrlingswagen oder auch ganz klassische Kinderwagen, immer ist ein passendes Modell im Angebot. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion von Kinderwagen mit Schwenkrädern spezialisiert und gehört zu den Branchenführern.

Gerade in der heutigen Zeit, mit geburtenschwachen Jahren und einem etwas zurückgehenden Markt ist Innovation und der Trend zu Exklusivität gefragt. Steigende Umsatzzahlen verdeutlichen, dass knorr – baby die Zeichen der Zeit erkannt hat und auf diesem Markt durchaus bestehen kann.

Vom klassischen Erstlingswagen bis zum Hybridmodell mit Lederausstattung

Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, Kinderwagen optisch so erscheinen zu lassen, dass sie sich von der grossen Masse deutlich unterscheiden. Die Geschmäcker sind verschieden, so hat knorr – baby erkannt, dass eine Vielfalt von Designs durchaus verkaufsfördernd ist. Ob im High – Tech Karbon Look, als Retro mit viel Chrom, oder für den Öko – Freak in Holz – Design, so gut wie alles ist gefragt.

Die Grundidee von Kinderwagen, Kinder möglichst sicher und bequem von A nach B zu transportieren bleibt jedoch erhalten, ebenso einige Grundformen, die lediglich abgeändert werden um Individualität zu erreichen. Seit ewigen Zeiten gibt es die sogenannten Erstlingswagen, die sich im Laufe der Zeit immer wieder etwas veränderten. In der heutigen Zeit von High – Tech sind diese Kinderwagen mit Luftreifen und Schwenkrädern versehen, die sich besonders in der Stadt und sonstigen engen Räumlichkeiten bestens bewährt haben.

Für gelegentliche Ausflüge mit Kindern, die bereits im Sitzalter sind wurden die Kindersportwagen entwickelt und ständig verbessert. Sogenannte Kinderbuggys eignen sich für kurze Wege, zum Einkaufen und auch für den Urlaub, da sie besonders leicht und wendig konzipiert werden. Die Angebotspalette bietet auch Dreirad – Kinderwagen, auch Jogger Kinderbuggy genannt, die bei Joggern und Spaziergängern sehr beliebt sind, da sich diese Kinderwagen auch auf unbefestigten Straßen gut lenken lassen.

Gross im Kommen sind nicht zuletzt auch aus Kostengründen Kombi – Kinderwagen, mit denen die ganze Zeit abgedeckt werden kann, in der ein Kinderwagen benötigt wird. Verschiedene Aufsätze machen dies möglich. Abgerundet wird das Angebot durch Mehrlingswagen Side – by – Side, die in allen Grundvarianten erhältlich sind. Veredelungen in Kunstleder aber auch in Echtleder lassen einen Hauch von Luxus aufkommen.

Voletto 3 in 1 Set

Bei knorr – baby kennt man keine Ruhe und Rast, um bei Neuentwicklungen jedes Detail den optischen Vorstellungen und Qualitätsvorgaben entspricht. Immer neue Materialien werden ausprobiert und dann ausgiebig getestet, so auch ein temperaturausgleichender Kunststoff für Babywannen. An Wippfunktionen wurde getüftelt, neue Federungssysteme und ein Anti – Shock – System entstanden auch nicht durch Zufall, von der Idee zur Serienreife war ein langer aufwendiger Weg zu gehen.

Sitze, die gegen die Fahrtrichtung zeigen waren ebenfalls eine Herausforderung wie die Einhaltung von Eigengewichten und möglichst kleine Klappmaße. Wer etwas auf die Finanzen schauen muss, oder auch keine Lust hat, sich durch den Dschungel der vielen Kinderwagen – Anbieter durchzuarbeiten der kann sich im Kinderwagen Test schon mal etwas schlau machen, was es in Sachen Kinderbuggys auf dem Markt so alles gibt.

Auch Kombikinderwagen gibt es schon seit einiger Zeit, werden ebenfalls ständig verbessert, diese Travelsysteme wie sie auch genannt werden, sind schon richtig gut gemacht und der Vorteil ist nicht zu übersehen. Mit nur einem Kinderwagen ist die ganze Zeit abgedeckt, in der ein Kleinkind auf einen Kinderwagen angewiesen ist. Babyschalen, Autoschalen, alles ist erhältlich, auch zum Teil nicht an Markenhersteller gebunden und oft kompatibel mit andern Marken.

Knorr – baby bietet nicht nur Kinderwagen in der Grundausstattung, auch ein reichhaltiges Angebot von Zubehör wie Wickeltaschen, Regen- und Sonnenschutz, Sportwagenaufsätze, Tabletts mit Flaschenhalter etc. runden das gute Gesamtangebot harmonisch ab.

Maclaren Kinderwagen: Ausschließlich hochwertige Buggys

Wer sich im Kinderbuggy Test Infos zu Kinderbuggys zusammensucht, wird früher oder später über den Namen Maclaren stolpern. Seit dem Jahre 1965 produziert diese Firma Kinderbuggys im oberen Preissegment in einer sehr guten Qualität. Absolut robust, leicht und wendig ist hier die Devise. So gibt es auch nur eine Handvoll Modelle, die sich nur in Details unterscheiden. Auf ein Vollsortiment wird bewusst verzichtet.

„Was Mütter wünschen und Babys brauchen“

Wer weiss was im Kopf eines gewissen Herrn Owen Maclaren vorgegangen ist, als er im Jahre 1961 damit begann, Kinderbuggys zu entwickeln, denn das war wirklich nicht sein Metier. Vermutlich war er ganz einfach unzufrieden mit dem damaligen Angebot an Kinderbuggys und so begann der Luftfahrtingenieur und Testpilot sich Gedanken zu machen, was man wie verbessern könnte.

Ein lohnender Gedankengang wie sich bald herausstellte, denn Maclaren zählt heute zu den Weltmarktführern in dieser Sparte. Blau weiss gestreift mit der Bezeichnung B – 01 war sein Erstlingswerk und der Grundstein zum heutigen Erfolg. Die heutigen Renner TechnoXT, Quest, MarkII und auch der Techno XRT knüpfen an diese ersten Erfolge an. Um auch für Zwillinge präsent zu sein, wurde der Twin Techno ins Leben gerufen.

Kinderbuggys von Maclaren sind vergleichsweise mit einem grosszügigen Platzangebot für das Baby konstruiert und verfügen auch über eine bequeme Liegeposition, so dass auch Neugeborene damit transportiert werden können. Das ein Kinderbuggy möglichst leicht sein soll, war diesem Tüftler von Anfang an klar, auch ein gutes Handling und eine perfekte Klappbarkeit wurde in die Konstruktion mit einbezogen.

Buggys für die Reise und „on-the-go“

Kinderbuggys für die Reise und den Einsatz in der Stadt stellen ganz besondere Anforderungen an die Konstruktion und der verwendeten Materialien. So entstand der Globetrotter, der Volvo für Mütter und auch das Leichtgewicht MarkII mit erstaunlichen 3,3 Kilogramm. Einzigartig ist auch der Buggy XT, der mit seinen höhenverstellbaren Griffen auch noch „Piloten bis 1,80 m ans Steuer lässt“. Um mit so wenig Gewicht auskommen zu können musste der Rahmen in Aluminium gefertigt werden.

Polster schützen Sitz und Rückenteil, wobei das Rückenteil mehrfach verstellbar ist und im Bedarfsfall in eine Schlafposition abgesenkt werden kann, so dass auch Kleinstkinder standesgemäß befördert werden können. Ein kleiner Wermutstropfen ist aber doch zu finden, denn die Fußstützen sind fixiert, die Beinstützen hingegen lassen sich zweifach verstellen.

Neuauflage des blau – weiß – gestreiften B – 01

Die Jahre 2009 und 2010 waren gar nicht gut für Maclaren. Viele Kinderbuggys mussten wegen technischen Mängeln in die Werkstatt zurückbeordert werden. Bei Maclaren war man der Ansicht, dass die Flucht nach vorne die beste Alternative ist diese Krise zu bewältigen. Ohne Vertuschungsversuche wurde offen informiert. Die Fehler wurden eingestanden und durch diese offene Firmenpolitik hat das Unternehmen diesen Rückschlag fast unbeschadet überstanden und gleichzeitig angekündigt, das Angebot für den europäischen und asiatischen Markt zu erweitern.

Die anstehenden Verbesserungen wurden konsequent umgesetzt, das Vertrauen in diese Marke hat sich wieder gefestigt und Maclaren steht besser da denn je. Unter dem Namen Heritage hat Maclaren den einstigen Prototypen B – 01 neu auferstehen lassen. Natürlich wurde alles etwas überarbeitet und dem heutigen Stand der Technik angepasst. Das Ergebnis darf sich durchaus sehen lassen, eine Einhand-Faltmechanik, beste Manövrierfähigkeit und ein entspanntes Sitzen der Kinder waren die Mühe wert.

Quinny Buggys: Kinderbuggys für das moderne Stadtleben

Lifestyle ist ein neuartiges Schlagwort, was etwa so viel bedeutet, sich abheben von der grossen Masse, eigene Wege gehen. Waren in den Anfängen Buggys doch eher noch etwas schwer, konnte dieses Defizit mit neuen Materialien wie Aluminium und Kunststoff kompensiert werden. Die heutigen Kinderbuggys schauen filigran aus, sind aber mindestens so robust wie die Vorläufer. Quinny setzt voll auf diesen Trend, zierlich, robust und wendig. Werbung mit Scheinkomfort ist kein Thema, hingegen kann der Kunde aus dem Vollsortiment seinen Kinderbuggy mehr oder weniger selber gestalten. Eine riesige Auswahl an Farben und Mustern stehen zur Verfügung. Das ist Lifestyle.

„Urbane Hürden überwinden“

Die Meinungen zu Kinderbuggys von Quinny sind durchzogen. Von „unbrauchbar“ bis zu „tolles Produkt“ sind alle Schattierungen der Meinungen vertreten. Kritiker dürften wohl recht haben, Modelle wie ZappXtra werden auf Waldwegen und unbefestigten Strassen wohl eine ganz schlechte Figur machen. Quinny spricht aber ganz klar auch nicht diese Klientel an, die Kinderbuggys von Quinny sind mit den kleinen Schwenkrädern für den Stadtgebrauch konzipiert.

Wer sich also für diese Marke entscheiden möchte, ist gut beraten vorab im Kinderbuggy Test mal nachzuschauen ob es nicht doch eventuelle eine Alternative gibt, die etwas universeller einsetzbar ist. Von unbrauchbar zu reden wäre aber auch etwas übertrieben, denn zum Einkaufen oder mal schnell durch den Flughafen zum Gate dafür ist dieser Buggy durchaus zu gebrauchen.

Kompakte City – Smarts, Kombikinderwagen und das Travelsystem

Was passt zu wem? Fast könnte man bei der Betrachtung der Homepage von Quinny denken, der Kinderbuggy sucht sich seinen Käufer und nicht wie gewohnt umgekehrt. Grundsätzlich sind diese Buggys für den Stadtbereich gedacht, egal ob Mood, Zapp TappXtra2, Buzz, Speedi oder auch der Yezz. Alle lassen sich gut falten und sind sehr wendig und leicht, der ZappXtra2 wurde überarbeitet und macht nun einen besseren Eindruck.

Der Yezz hat gar eine Untergestelltasche die Einkäufe aufnehmen kann. Im Angebot stehen Drei- und Vierradbuggys zur Auswahl. Sogar ein Travelsystem ist verfügbar, bei dem die Babywanne gefaltet werden kann. Dieses 3 in 1 System kann je nach Grösse und Alter des Kindes mit verschiedenen Aufsätzen den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Die Modelle Mood, Speedi und Buzz sind ebenfalls zum Kombikinderwagen umrüstbar.

Manche Modelle scheinen zu schweben

Auch die etwas robusteren Kinderbuggys wie der BuzzXtra oder der als geländegängig angepriesene Speedi, mit denen man sich dank Luftreifen auch auf unbefestigten Straßen bewegen kann, erreichen natürlich bei weitem nicht die Stabilität von einem klassischen herkömmlichen Erstlingswagen oder Kombikinderwagens. Sogar Quinny selbst rät dringendst davon ab, zu versuchen eine Wickeltasche an den Schieber zu hängen, das Risiko, dass der Kinderbuggy samt Kind instabil wird und umfallen könne, wäre sehr groß.

Wer den YezzAir betrachtet kommt auch ohne Sicherheitshinweis wohl kaum auf die verrückte Idee es auch nur versuchen zu wollen, denn der schaut so leicht aus wie er ist, man glaubt er wolle demnächst von alleine einfach wegfliegen. Als Sitz dient ein Hängematte-ähnliches Geflecht, was auch nicht wirklich zu einer besseren Stabilität beiträgt. Livestyle hin oder her, beim Kinderbuggy Kauf sollten die Sicherheit und das Wohlergehen des Kindes nicht mit dem Eigengewicht des Kinderbuggys abgewogen werden.

Kinderwagen von ABC Design

ABC Design hat große Pläne und will in absehbarer Zeit im Segment der Kombikinderwagen in der ersten Liga mitmischen. Die Zeichen dafür stehen nicht schlecht, denn diese Marke ist bereits ein Begriff, und die Firmenphilosophie, „tolles Aussehen zu erschwinglichen Preisen“ scheint aufzugehen, wie ein stetig wachsendes Kundeninteresse vermittelt.

Plus Serie

Warum nun gerade Schlangen ihren Namen für diese Modelle aus dieser Serie hergeben mussten wird wohl ein Firmengeheimnis bleiben, ist aber an sich völlig unerheblich. Kundenwünsche wurden offensichtlich genau analysiert und das Resultat kann sich mit Cobra, Tec und Mamba durchaus sehen lassen. Zeitlos, sportlich und elegant darf man durchaus zum Besten geben.

Beim Paradestück, der Cobra kommt ein Adaptersystem mit Farbindikator für mehr Sicherheit zum Einsatz, das dreistufige Federungssystem bringt einiges an Fahrkomfort, das Schwenkrad an der Vorderachse lässt sich sogar arretieren. Die Tragewanne lässt sich falten und bringt Platzeinsparungen beim Transport im Kofferraum was auch gerne angenommen wird.

Kombikinderwagen

In dieser Sparte sind bei ABC Design drei Modelle im Angebot die jedoch alle für sich mit diversen Unterschieden aufgebaut sind. Wir reden hier vom Turbo 4S, dem Turbo 6S und auch dem Tec. Bei diesen Bezeichnungen denkt man eher an Produkte von Audi oder VW als an Kinderwagen, aber Respekt auch diese Entwickler waren durchaus ihr Geld wert. Auswechselbare Achsen für das Gelände oder den Stadteinsatz, der Tec lässt sich so klappen, dass er wie ein Trolley nachgezogen werden kann.

Ganz objektiv kann schon gesagt werden, dass sich ABC Design in den letzten Jahren zu einem ernstzunehmenden Hersteller von Kinderwagen gemausert hat. Noch vor einigen Jahren hat ABC Design mit schlechten Konstruktionen und schadstoffbelasteten Materialien richtig alt ausgesehen. Tests von renommierten Instituten wie der Stiftung Warentest waren, gelinde ausgedrückt, überhaupt nicht repräsentativ. Heute schaut das alles schon viel besser aus, lediglich bei der Optik wurde noch Kritik angebracht, was aber wie immer Geschmackssache ist.

Sportwagen

Bei den Sportwagen schaut es nicht so schlecht aus für die Schwaben. Mit dem Tec und dem Avito sind zwei Modelle im Angebot die den Mitbewerbern das Wasser reichen können. Bei der Optik muss sich ABC Design auch hier gelegentlich Kritik gefallen lassen, da wäre wirklich etwas mehr Fantasie und Innovation gefragt, anscheinend sind da etwas die Ideen ausgegangen, wünschenswert wäre ein eigener unverkennbarer Stil.

Von der technischen Seite bewegt sich ABC Design im großen Mittelfeld, also keine Details die anderswo nicht auch verbaut werden. Hervorzuheben wäre jedoch noch, dass die Babyautoschalen aus eigener Produktion stammen und nicht zugekauft werden. Das Gestell ist aus Aluminium gefertigt und entsprechend leicht, Schwenkräder ermöglichen eine gute Manövrierfähigkeit, der Schiebegriff ist in der Höhe verstellbar. So gesehen sicherlich kein schlechter Kindersportwagen, der Preis wird wohl über den Kinderbuggy Kauf entscheiden.

Geschwisterwagen

Gar nicht uninteressant präsentiert sich der Zoom von ABC Design, er wird als kleinster Geschwister – Kinderwagen auf dem deutschen Markt angepriesen und ist natürlich auch für Zwillinge geeignet. Sehr viele Umbaumöglichkeiten zeichnen diese Familienkutsche aus. Ob ein oder zwei Jahre Altersunterschied spielt eine untergeordnete Rolle. Die Sitze sind umsetzbar je nachdem was die Kleinen gerade so wünschen.

Je nach Körpergröße der betreuenden Person kann der Teleskopschieber optimal angepasst werden, auf Wunsch ist optional sogar ein Autoschalen – Aufsatz als weiterer Bestandteil des Travelsystems zu bekommen. So kann ABC in diesem Segment durchaus auf Interesse bauen, denn solche Geschwisterwagen haben noch lange nicht alle Hersteller im Angebot, Qualität und Einsatzmöglichkeiten sind durchaus gut.

Dreiradwagen

Bei den Dreiradwagen zeichnet sich wieder das schon bemängelte markenbezogene einheitliche Erscheinungsbild ab. Irgendwie zusammengewürfelt, die optischen Unterschiede könnten grösser kaum sein, was aber auch wiederum keinen Einfluss auf die Tauglichkeit hat. Der Cobra hat einen durchgehenden Schiebebügel was durchaus Vorteile bringen kann, ein grosses einzelnes Vorderrad lässt den Kinderwagen gut steuern und somit sind auch unbefestigte Strassen kein unüberwindbares Hindernis.

Sein Gegenpart, der 3Tec tendiert zu den Kombikinderwagen mit High – Tech Eigenschaften, ist aber mit seinen schwenkbaren Doppelrädern für das Gelände nicht wirklich geeignet. Hingegen kann dieser Kinderbuggy von ABC Design mit einem kleinen Faltvollumen aufwarten, ist sehr wendig und kompakt, für ein Leben in der Stadt durchaus eine praktikable Alternative.

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